Sinolpan® für Fachkreise

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Der Wirkmechanismus von Sinolpan®

Der Krankheitsverlauf eines grippalen Infekts wird durch anatomische Unterschiede der oberen und unteren Atemwege beeinflusst. Die Erkältungskurve zeigt meist einen typischen Verlauf, beginnend mit Halsbeschwerden, auf die Schnupfen und oft auch eine Rhinosinusitis folgen.

Verlauf einer Erkältung

Bei einem Infekt der oberen Atemwege sind vor allem die für die Bildung von besonders zähem Schleim verantwortlichen Becherzellen zu behandeln, um deren Muzinsekretion zu senken. Darüber hinaus ist es wichtig, der mit dem Infekt einhergehenden Entzündung und damit einem Anschwellen des Gewebes entgegenzuwirken. Kommt es in Folge eines viralen Infektes zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, wird die NFkB-Produktion aktiviert. Die Folge: Die Becherzellen, die in den oberen Atemwegen in großer Anzahl zu finden sind, erhalten von diesem Entzündungsregulator den Befehl, vermehrt zähflüssigen Schleim zu produzieren. Zudem schwillt das entzündete Gewebe an. Dadurch kommt es beim Patienten oftmals zu einem schmerzhaften Druckgefühl im Gesicht und hinter der Stirn, die Nasenatmung kann stark beeinträchtigt sein.

Wie Untersuchungen in Modellen gezeigt haben, hemmt Cineol die Aktivierung von NFkB, dass für eine vermehrte zähflüssige Schleimbildung verantwortlich ist. Die Becherzellen normalisieren sich wieder und die Entzündung wird gelindert.1,2 Hier kommen Sinolpan® forte 200 mg magenresistente Weichkapseln und Sinolpan® 100 mg magensaftresistente Weichkapseln zum Einsatz. Die Schwellung der Ostien geht zurück, der Schleim kann abfließen und der Druck in Kopf und Nase wird gelindert.

Sinolpan® und Sinolpan® forte befreien mit dem Wirkstoff Cineol 4-fach stark von Schnupfen mit Sinusitis:

  • löst den Schleim
  • befreit die Nase
  • lindert das Druckgefühl
  • bekämpft die Entzündung

Cineol: Wirkstoff mit hoher Evidenz

Cineol, das aus natürlichem Eukalyptusöl gewonnen wird, verfügt über eine breite Datenlage, die die Effektivität des Arzneimittels bei der Behandlung der Rhinosinusitis zeigt3,4. Mehr zum Thema erfahren Sie unter Evidenz.

Eukalyptus: Cineol wirkt schleimlösend

1 Sudhoff, H. et al.; 1,8-Cineol Reduces Mucus-Production in a Novel Human Ex Vivo Model of Late Rhinosinusitis. PLoS One 2015, 10 (7), e0133040.

2 Juergens, U. R.; Anti-inflammatory properties of the monoterpene 1.8-cineole: current evidence for co-medication in inflammatory airway diseases. Drug Res (Stuttg) 2014, 64 (12), 638-46.

3 Kehrl, W, et al.; Therapy for acute nonpurulent rhinosinusitis with cineole: results of a double- blind, randomized, placebo-controlled trial. Laryngoscope 2004, 114 (4), 738-42.

4 Tesche, S. et al.; The value of herbal medicines in the treatment of acute non-purulent rhinosinusitis. Results of a double-blind, randomised, controlled trial. Eur Arch Otorhinolaryngol 2008, 265 (11), 1355-9).

Sinolpan® 100 mg magensaftresistente Weichkapseln und Sinolpan® forte 200 mg magensaftresistente Weichkapseln befreien 4-fach stark von Schnupfen mit Sinusitis. Sinolpan® und Sinolpan® forte bestehen aus reinem Cineol. Es ist der Hauptbestandteil von Eukalyptusöl und damit ein Produkt pflanzlichen Ursprungs. Es wird eingesetzt zur Behandlung der Symptome bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege und zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, die sich z. B. durch eine verstopfte Nase und eine Verstopfung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) bemerkbar machen. Mit den neuen Sinolpan® forte 200 mg magensaftresistenten Weichkapseln steht den Patienten jedoch nicht nur eine effektive, sondern auch eine Compliance-fördernde Behandlungsoption zur Verfügung. So entwickelte Engelhard Arzneimittel extra eine kleine, leicht zu schluckende Kapsel, deren Überzug sich erst bei einem höheren pH-Wert im Dünndarm auflöst (pH-abhängige Löslichkeit). Anders als bei einigen anderen Produkten kommt es daher auch bei einer längeren Verweildauer im Magen nicht zu einer vorzeitigen Freisetzung des Wirkstoffes, was mit einem unangenehmen Aufstoßen verbunden sein kann. Ein weiterer Vorteil: Dank Rinderhautgelatine ist die Kapsel auch für Patienten, die auf den Verzehr von Produkten aus Schwein verzichten möchten, geeignet.

Tabelle: Anwendung und Dosierung von Sinolpan® im Überblick

Cineol: Wirkstoff mit hoher Evidenz

Cineol, das aus natürlichem Eukalyptusöl gewonnen wird, verfügt über eine breite Datenlage, die die Effektivität des Arzneimittels bei der Behandlung der Rhinosinusitis zeigt. Hervorzuheben hierbei sind entsprechende Studien zu antiinflammatorischen sowie sekretolytischen Effekten unter Cineol.1,2 Wie Untersuchungen in Modellen gezeigt haben, hemmt Cineol die Aktivierung von NFkB, das für eine vermehrte zähflüssige Schleimbildung verantwortlich ist. Die Becherzellen normalisieren sich wieder und die Entzündung wird gelindert. Die Leitlinien empfehlen den Einsatz von Cineol bei einer akuten Rhinosinusitis.3

 

Leitlinienempfehlung:

Die Rhinosinusitis-S2k-Leitlinie spricht sich für Cineol zur Therapie der akuten Rhinosinusitis aus.Eine Placebo-kontrollierte Studie zeigte zudem eine Heilungsbeschleunigung von bis zu 3 Tagen.1,2

Cineol verfügt darüber hinaus über eine breite Datenlage. So gibt es zum einen präklinische Daten zum Wirkmechanismus.3,4 Zum anderen liegen zu dem Arzneimittel eine Vielzahl klinischer Daten mit sehr guten Ergebnissen zum Einsatz bei Rhinosinusitis vor.1,2 Besonders gut untersucht sind die antiinflammatorische Aktivität sowie die sekretolytischen Effekte unter Cineol – beides Aspekte, die im Besonderen für die Symptomlinderung eines Infektes der oberen Atemwege von Bedeutung sind. Hierzu liegen jeweils entsprechende Placebo-kontrollierte, randomisierte Studien vor:

  • Kehrl, W, et al.; Therapy for acute nonpurulent rhinosinusitis with cineole: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Laryngoscope 2004, 114 (4), 738-42.

  • Tesche, S. et al.; The value of herbal medicines in the treatment of acute non-purulent rhinosinusitis. Results of a double-blind, randomised, controlled trial. Eur Arch Otorhinolaryngol 2008, 265 (11), 1355-9).

1 Kehrl, W, et al.; Therapy for acute nonpurulent rhinosinusitis with cineole: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Laryngoscope 2004, 114 (4), 738-42.

2 Tesche, S. et al.; The value of herbal medicines in the treatment of acute non-purulent rhinosinusitis. Results of a double-blind, randomised, controlled trial. Eur Arch Otorhinolaryngol 2008, 265 (11), 1355-9).

Leitlinie AWMF “Rhinosinusitis” (2017)

4 Sudhoff, H. et al.; 1,8-Cineol Reduces Mucus-Production in a Novel Human Ex Vivo Model of Late Rhinosinusitis. PLoS One 2015, 10 (7), e0133040.

5 Juergens, U. R.; Anti-inflammatory properties of the monoterpene 1.8-cineole: current evidence for co-medication in inflammatory airway diseases. Drug Res (Stuttg) 2014, 64 (12), 638-46.

Sinolpan® 100 mg
Sinolpan® forte 200 mg
magensaftresistente Weichkapseln


Wirkstoff: Cineol


Zusammensetzung:
Sinolpan® 100 mg: 1 magensaftresistente Weichkapsel enthält 100 mg Cineol
Sinolpan® forte 200 mg:1 magensaftresistente Weichkapsel enthält 200 mg Cineol.


Sonstige Bestandteile:
Kapselinhalt: Mittelkettige Triglyceride. Kapselhülle: Gelatine, Methacrylsäure-
Ethylacrylat-Copolymer- (1:1)-Dispersion 30% (Ph.Eur.), Sorbitol-Lösung 70% (nicht
kristallisierend) (Ph.Eur.) (E 420), Phospholipide aus Sojabohnen (E 322), Glycerol
85%, Propylenglycol, Glycerolmonostearat 40-55, Polysorbat 80 (pflanzlich),
Natriumdodecylsulfat.


Anwendungsgebiete:
Zur Behandlung der Symptome bei Bronchitis und Erkältungskrankheiten der
Atemwege. Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen
der Atemwege z.B. der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).


Gegenanzeigen:
Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja, Erdnuss oder einen der
sonstigen Bestandteile, Keuchhusten, Pseudokrupp.
Sinolpan® 100 mg: Kinder < 6 Jahre.
Sinolpan® forte 200 mg: Kinder < 12 Jahre.


Nebenwirkungen:
Gelegentlich: Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Durchfall). Selten:
Überempfindlichkeitsreaktionen (Gesichtsödem, Juckreiz, Atemnot, Husten) sowie
Schluckbeschwerden.


Warnhinweis:
Enthält Sorbitol und Phospholipide aus Sojabohnen.


Stand der Information: 02/2018


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